Archiv der Kategorie: Medien

12. SchulKinoWochen Hessen starten in Frankfurt mit buntem Kurzfilm-Auftakt

Mehr als 64.000 Kinder und Jugendliche besuchen während der SchulKinoWochen Hessen in den kommenden 14 Tagen 82 Kinos im ganzen Bundesland. Auch jetzt können sich Schulklassen noch Plätze sichern. Bis zum Tag vor der jeweiligen Vorstellung nimmt das Projektbüro Anmeldungen von Lehrkräften aus ganz Hessen an.

Zur Eröffnung der 12. SchulKinoWochen im Kino des Deutschen Filmmuseum gab es am Montagvormittag ein besonderes Kurzfilmprogramm: Passend zum diesjährigen Fokus „FilmGenre: von Western bis Science fiction“ sahen die jungen Kinobesucherinnen und -besucher unter dem Titel FILMGENRE – AUF EINEN STREICH! (DE, S, US 1928, 2000-2016; R: diverse, 100 Min., teilweise OmU) eine bunte Auswahl verschiedener Genres, von Komödie, über Western und Agentenfilm bis Science-Fiction. Begleitet wurden die kurzen Filme von lebhaften Diskussionen mit dem Filmpädagogen Dr. Julian Namé.

Vorab begrüßte Ellen Harrington, die Direktorin des Deutschen Filminstituts, das junge Publikum: „Es ist großartig, dass wir so viele junge Menschen mit diesem Projekt direkt in ihren Heimatorten erreichen. Möglich wird dies nur durch das große Engagement der Kinos vor Ort. In diesem Jahr sind 82 Kinos beteiligt, allein an diesem Montagmorgen füllen mehr als 5.500
Schülerinnen und Schüler die Kinosäle im gesamten Bundesland.“

Dr. Ulrich Adolphs, kommissarischer Abteilungsleiter Kultur und Kunst im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, freute sich, dass auch in diesem Jahr wieder mehr als 64.000 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften die landesweiten Vorführungen besuchen werden: „Es ist nicht nur die Breitenwirkung, die dieses Projekt so wertvoll macht, sondern insbesondere das vielfältige pädagogische Begleitangebot aus Unterrichtsmaterialien, Filmgesprächen und Workshops. Es regt einen lebendigen Austausch über die gesehenen Filme an und begeistert die junge Generation für den Kulturort Kino.“

Die Bedeutung des Kinos als außerschulischer Lernort unterstrich auch Michael Jahn, der als Projektleiter beim Netzwerk VISION KINO bundesweit SchulKinoWochen organisiert: „Wir freuen uns sehr über den nachhaltigen Erfolg des Angebots in Hessen. Toll, dass so viele Kinder und Jugendliche das Kino als kulturellen Lernort erleben und sich im Unterricht
differenziert mit dem Medium Film und seinen vielfältigen Formen und Genres auseinandersetzen.“

Anmeldung für letzte Kinoplätze und für Lehrkräfte-Fortbildungen geht weiter. Kurzentschlossene Lehrkräfte können ihre Schulklassen noch bis zum Tag vor der jeweiligen Vorstellung zu Filmen in einem Kino ihrer Region anmelden. Der Eintritt kostet 3,50 Euro für Schülerinnen und Schüler, zwei Begleitpersonen je Klasse sind frei. Bei den kostenfreien Fortbildungsangeboten für Lehrerinnen und Lehrer, die bis in den Mai laufen, sind ebenfalls noch Plätze frei. Aktuelle Informationen zum Programm gibt es auf http://www.schulkinowochenhessen.de sowie beim Projektteam der SchulKinoWochen Hessen unter den Rufnummern 069 961 220 681 (Kinoplätze) und 069 961 220 688 (Fortbildung).

SchulKinoWochen sind ein Projekt von Vision Kino gGmbH – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über Vision Kino hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen. Kooperationspartner der SchulKinoWochen Hessen ist das Deutsche Filminstitut – DIF e.V. in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Filmund Kinobüro Hessen e.V. Die SchulKinoWochen Hessen sind eine anerkannte Bildungsmaßnahme des Landes Hessen und werden von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), der hessischen Medieninitiative Schule@Zukunft und der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Zudem sind die Medienzentren Hessen und die Medienprojektzentren Offener Kanal der LPR Hessen beteiligt. Das Projekt wird gefördert von der HessenFilm und Medien und dem Hessischen Kultusministerium. Medienpartner: Journal Frankfurt | hr2 kultur

Quelle: Projektbüro SchulKinoWochen Hessen

Informationen zum Angebot der SchulKinoWochen im Kreis Groß-Gerau …

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Funkkolleg Biologie und Ethik

Bio_Ethik

Am 28. Oktober 2017 startete das neue Funkkolleg Biologie & Ethik des Hessischen Rundfunks.

Es ist wie alle vorherigen Funkkolleg-Reihen aufgebaut: Zu den 24 Sendungen gibt es ein breites Onlineangebot, eine akkreditierte Fortbildung und ganz druckfrisch ist ein Begleitbuch im Senckenberg-Verlag erschienen.

Am 6. November 2017 findet ab 19.00 Uhr im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, Arthur-von-Weinberg-Haus die Auftaktveranstaltung statt. Der Eintritt ist frei. Alle Informationen zum Angebot finden Sie auf der Webseite www.funkkolleg-biologie.de.

Medientag Hessischer Rundfunk am 5. Dezember 2017

digitale-bildung.jpgAm 5. Dezember 2017 findet beim Hessischen Rundfunk der Medientag statt:

Ein Workshoptag für Lehrkräfte ab Sekundarstufe I. Die Teilnehmer/-innen lernen Methoden und Angebote kennen, die sie in der Schule direkt ein- und umsetzen können. Themen des Medientages sind unter anderem:

  • Bildungsangebote des HR für Schulen
  • das neue Funkkolleg Biologie & Ethik
  • das Kinderfunkkolleg Geld
  • Angebote zum Jugendmedienschutz, Umgang mit Hatespeech und Fake News
  • Medienpraxis, Audioarbeit und Grundlagen der Videoarbeit, Schulradioarbeit.

Die Anmeldung zur Tagung (und weitere Informationen) erfolgt über www.hr.de/hr-at-schule im Bereich hr@schule.de.

Teilnahmegebühr (inkl. Verpflegung) beträgt 15,- €. Die Gebühr ist am Workshoptag zu entrichten.

Video-Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler

Wir machen auf zwei interessante Wettbewerbe aufmerksam:

 

 

  1. Es gibt viele Möglichkeiten für Schüler*innen, sich im und außerhalb des Unterrichts mit Medien zu beschäftigen – von der Schülerzeitung, über den Informatikunterricht bis zur Blogosphäre. Beim Schüler-TV-Wettbewerb SchoolsON machen sie selber Programm! Der Wettbewerb ist eine Initiative der ProSiebenSat.1 Media SE mit Unterstützung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren. Mit der Schulklasse oder auf eigene Faust produzieren sie ihren eigenen TV-Beitrag für die Sendeformate Galileo oder taff. Der beste Clip wird auf ProSieben ausgestrahlt. Weitere Informationen hier …

  2. Schülerwettbewerb Respekt, Ein Medienprojekt für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 aller Schulformen (Hessisches Kultusministerium):

    Respekt in Eurem Alltag. Ihr habt bestimmt schon zu Hause, auf dem Schulhof, in der Schule oder in der Freizeit Personen beobachtet, die respektvoll miteinander umgegangen sind oder Ihr seid besonders respektvoll anderen gegenüber gewesen. Diese Erfahrungen könnt Ihr mit uns teilen. Weitere Informationen hier …

     

7. Hessische MedienBildungsMesse (Vorankündigung)

logo_mbm_2017Die Hessische Lehrkräfteakademie sowie die Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung der Goethe-Universität Frankfurt laden zur 7. MedienBildungsMesse am Donnerstag, dem 28. September 2017, ins Seminargebäude auf dem Campus Westend ein.

Die MedienBildungsMesse versteht sich als offenes Forum und Ort des Erfahrungsaustausches sowie der Netzwerkbildung für alle, die sich zum Thema Medieneinsatz in Schule und Unterricht“ informieren wollen, unabhängig davon, ob sie bereits Verantwortung bei der Weiterentwicklung des Medieneinsatzes in Schulen und Unterricht übernehmen oder zukünftig übernehmen möchten.

In unterschiedlichen Workshops werden Vorträge und Präsentationen zur medienpädagogischen Praxis in Schule und Unterricht angeboten.

Angesprochen sind Lehrerinnen und Lehrer von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II, Studierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie medienpädagogisch interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulträger und aus der Lehreraus und -fortbildung.

Die Workshops werden von unterschiedlichen Partnern gestaltet, wie beispielsweise der Goethe-Universität Frankfurt, der Lehrkräfteakademie, den Fachberatern Medienbildung, den Medienzentren sowie dem Hessischen Rundfunk und der Landesanstalt für privaten Rundfunk.

Schulen zeigen gelungene Beispiele aus dem Unterricht verschiedener Schulformen, Jahrgangsstufen und Fächer.

Weitere Informationen folgen …

Quelle: HKM

Getaggt mit ,

Lehrende der Zukunft – Digitale Bildung zwischen Mensch und Maschine

Mit ihren Digitalstrategien haben BMBF und KMK Ende 2016 zwei Papiere vorgelegt, die die Digitalisierung der deutschen Bildungslandschaft vorantreiben sollen. Dieser Prozess wird auch das Berufsbild der Lehrenden und ihre Kompetenzen grundlegend verändern. Wie sehen unsere Lehrenden der Zukunft aus?

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung …

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Filmbildung als kulturelles Großereignis – SchulKinoWochen 2017 beendet

Mehr als 70.000 Schülerinnen und Schüler verlegen bei den 11. SchulKinoWochen Hessen den Unterricht ins Kino

Frankfurt (14. März 2017) Mit einer erneuten Rekordbeteiligung gehen die 11. SchulKinoWochen Hessen heute zu Ende. 70.181 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus 746 Schulen haben in den zurückliegenden zwei Wochen vormittags die Kinosäle bevölkert. Hochzufrieden zeigt sich angesichts dieser enormen Resonanz Julia Fleißig, Leiterin des vom Deutschen Filminstitut und vom Netzwerk VISION KINO organisierten Projekts: „Es ist schön zu erleben, wie Kinder und Jugendliche die oft nur vom Fernsehen und mobilen Endgeräten vertraute Kunstform Film in einer ganz neuen Dimension entdecken.“

Natürlich gab es auch dieses Jahr unter den fast 100 Filmen, die die hessischen SchulKinoWochen in 753 Vorstellungen zeigten, wieder Publikumslieblinge. Wie bereits in den beiden Vorjahren schafften es die ungleichen Freunde Rico und Oskar erneut auf Platz eins. Die Verfilmung des dritten Kinderbuch-Bands, Rico, Oskar und der Diebstahlstein (DE 2016; Regie: Neele Leana Vollmer), schaffte es auf 9532 Buchungen, die bisher höchste Zahl bei hessischen SchulKinoWochen. Das Roadmovie Tschick (DE 2016; Regie: Fatih Akin) schauten 6377 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte an. Der Animationsfilm Findet Dorie (USA 2016; Regie: Andrew Stanton) wurde 4462 Mal gebucht und errang damit Position drei auf der Beliebtheitsskala. Die SchulKinoWochen legen stets Wert auf eine große Bandbreite und sind deshalb gern auch abseits des Mainstreams unterwegs. So haben bei ihnen selten zu sehende historische Filme wie das Hollywood-Musical Singin‘ in the Rain (USA 1952; Regie: Stanley Donen) oder ein Dokumentarfilm wie Zwischen Himmel und Eis (FR 2014; Regie: Luc Jacquet) zum Thema Klimawandel ihren Platz. Weiterlesen

Unterrichtsmaterial zum Kinostart von DER JUNGE KARL MARX

karlmarxKinostart von DER JUNGE KARL MARX am 2. März: Der Film ist nicht nur ein aufrüttelndes Porträt eines der bedeutendsten Philosophen und Gesellschaftstheoretiker Europas, sondern gibt auch einen einmaligen Einblick in den Zeitgeist und die gesellschaftlichen Umbrüche des 19. Jahrhunderts. Der Film erzählt vom jungen Karl Marx, seiner engen Freundschaft zu Friedrich Engels, den Anfängen der Arbeiterbewegung und den Diskurs mit Hegel, Proudhon, Weitling u. v. m.

Vision Kino empfiehlt den Film ausdrücklich für den Unterricht, da er dazu einlädt, die komplexen ökonomischen Theorien von Karl Marx neu zu überdenken und ihre Aktualität in Zeiten globaler Konflikte, Finanzkrisen und Freiheitskämpfe zu diskutieren. Den Filmtipp von Vision Kino finden Sie hier: https://www.visionkino.de/filmtipps/filmtipp/movies/show/Movies/all/der-junge-karl-marx/

Das Institut für Kino und Filmkultur empfiehlt den Film wie folgt:

  • Zielgruppen: Sekundarstufe II und Sekundarstufe I (ab Klasse 9)
  • Fächer: Geschichte, Sozialkunde / Gemeinschaftskunde / Politik / Wirtschaft (NW) / Sozialwissenschaften (NW), Philosophie, Ethik, Religion
  • Themen: Kapitalismus, Sozialismus, Gerechtigkeit, Emanzipation, Utopie, Menschenrechte, Exil, Pauperismus, Soziale Frage, Globalisierung, Modelle der Sozialstruktur

Schulkinoheft DER JUNGE KARL MARX

11. SchulKinoWochen Hessen im Kreis Groß-Gerau – jetzt anmelden!

header-skw2017FRANKFURT AM MAIN (14. Februar 2017) Eine nicht alltägliche Lernerfahrung wartet auf die Schulklassen, die vom 6. bis 17. März zu den 11. SchulKinoWochen Hessen kommen. Kinder und Jugendliche aller Jahrgangsstufen und Schulformen können in 81 hessischen Kinos mehr als 100 anspruchsvolle Filme zum ermäßigten Eintrittspreis von 3,50 Euro anschauen.

Um das Gesehene im Unterricht zu vertiefen, geben die SchulKinoWochen den Lehrkräften pädagogisches Begleitmaterial an die Hand. Zudem bieten sie Filmgespräche und Workshops für Schüler/innen sowie Fortbildungen für Lehrer/innen an. Es gibt einige Filmreihen zu inhaltlichen Schwerpunkten. Im Fokus steht diesmal „Ton, Geräusch und Musik im Film“. Wer dabei sein will, sollte sich schnell entscheiden: Noch bis Freitag, 17. Februar, kann man beim Projektbüro im Deutschen Filminstitut seinen „Unterricht im Kinosaal“ buchen. Weiterlesen

JIM-Studie 2016 zur Mediennutzung Zwölf- bis 19-Jähriger veröffentlicht

mpfsFür die Hälfte der jugendlichen Handybesitzer zwischen zwölf und 19 Jahren ist das Handy/Smartphone sehr wichtig für die Schulorganisation, bspw. um mitzubekommen wenn Stunden ausfallen, aber auch zur Recherche für die Hausaufgaben.

Im Rahmen der JIM-Studie 2016 (Jugend, Information, (Multi-) Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, wurden Zwölf- bis 19-Jährige in Deutschland zu ihrem Medienumgang unter anderem im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt. Dabei ging es auch um Regelungen in Bezug auf Handy und WLAN in der Schule. Mit 94 Prozent dürfen fast alle Befragten ihr Handy mit in die Schule nehmen, dort ist die Nutzung dann aber unterschiedlich reglementiert. Zwei Fünftel dürfen ihr Mobiltelefon zwar mit in die Schule nehmen, dort dann aber prinzipiell nicht benutzen. Ein Drittel der Befragten darf das Handy in der Schule nur in den Pausen nutzen und nur 22 Prozent der Schüler dürfen ihr Handy gezielt im Schulunterricht für den Unterricht einsetzen. Mit zunehmendem Alter der Schüler werden ihnen diesbezüglich mehr Möglichkeiten eingeräumt: Bei den Zwölf- bis 13-Jährigen darf nur jeder Zehnte das Handy im Unterricht für den Unterricht nutzen, bei den volljährigen Schülern sind es immerhin 45 Prozent. Weiterlesen

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